DIE FAHNEN

Der heilige Hubertus – Unser Schutzpatron

Hubert oder Hubertus – der Name stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „der durch seinen Geist Glänzende“ – wurde 656 nach Christus geboren. Bischof Lambert von Maastricht weihte ihn zum Priester, und nach dessen Tod wurde Hubertus sein Nachfolger im Amt. Unter großen Anstrengungen missionierte er die heidnischen Stämme in den Ardennen. Die Reliquien des hl. Lambert brachte er in ein prächtiges Gotteshaus, das er ihm zu Ehren im späteren Lüttich hatte erbauen lassen. In diese aufblühende und reiche Stadt verlegte der hl. Hubertus 721 nach Christus seinen Bischofssitz und verließ Maastricht.
Seit dem 11. Jahrhundert ist Bischof Hubertus der Schutzpatron der Jäger, Forstleute und Schutzgilden. Auf vielen Bildern wird er meistens als Jäger mit dem Jagdhorn, aber auch als Bischof abgebildet. Dabei umgeben ihn fast immer ein Hirsch und mehrere Hunde.

Die Darstellung als Jäger beruht auf der Legende des hl. Hubertus

Nach dem frühen Tode seiner Ehefrau stürzte sich Hubertus heftig in weltliche Vergnügungen und streifte täglich durch die tiefen Wälder der Ardennen, um seiner Lieblingsbeschäftigung, der Jagd, nachzugehen. Eines Tages spürte er einen kapitalen Hirsch auf. Zu seiner Verwunderung blieb das Tier ruhig vor ihm stehen. Schon hatte Hubertus den Bogen gespannt, da erblickte er zwischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz. Betroffen sank er in die Knie. Eine Stimme mahnte ihn, über den Dingen dieser Welt das ewige Leben nicht zu vergessen. Diese Begebenheit veranlasste Hubertus, sein Leben der Kirche zu widmen. Am Hubertustag, am 3. November, werden Wasser, Wein, Salz und Brot und Hafer zum Gedenken an den großen Heiligen geweiht.

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